Prozent der Unternehmen sagen, ihr Change Management ist formlos, spontan oder improvisiert.
– Quelle: The Enterprise of the Future, IBM Global CEO Study, 2008
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INFORMATIONSTECHNOLOGIE
So erzielen Sie Erfolg mit Ihrem BI-KompetenzzentrumVon Leah MacMillan, VP, Produktmarketing September 2008
Business Intelligence wird immer mehr zur strategischen organisatorischen Initiative, und Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, eine verschiedene Anwendergruppen, Sparten und Regionen auf der ganzen Welt übergreifende Implementierung zu managen und zu unterstützen. Mit einem Business-Intelligence-Kompetenzzentrum (BICC) können Unternehmen die Implementierung der Technologie zur Steigerung der Performance besser standardisieren und managen. Das BI-Kompetenzzentrum bietet die notwendigen Kenntnisse und Best Practices zur Umsetzung breiterer Geschäftsoptimierungsziele an einem Ort. Wozu dient ein BI-Kompetenzzentrum?Ein BI-Kompetenzzentrum hilft dabei, Best Practices für die BI-Integration zu entwickeln, indem Leute aus der ganzen Organisation mit verschiedenen Hintergründen und Fachgebieten zusammen gebracht werden. Die folgenden sieben Schritte dienen als Leitfaden für die Einrichtung eines BI-Kompetenzzentrums. Sie umfassen BI-Best Practices und die Fragen, die beantwortet werden müssen, um ein erfolgreiches Team aufzubauen, das sich auf spezielle organisatorische Anforderungen konzentriert. Schritt 1: Bestimmen Sie den aktuellen Zustand Ihrer BI-InfrastrukturEine Bestandsaufnahme Ihrer derzeitigen BI-Systeme und ihrer Kosten hilft dabei, zu klären, wo geschäftliche Gewinne und Kosteneinsparungen erzielt werden können. Eine Bestandsaufnahme Ihrer derzeitigen BI-Systeme und ihrer Kosten hilft dabei, zu klären, wo geschäftliche Gewinne und Kosteneinsparungen erzielt werden können.
Es ist ebenso wichtig, Ihre vorhandene kaufmännische und IT-Struktur, Ihre Unternehmensstrategien und Ihre Personalkompetenzen über die gesamte Organisation hinweg richtig zu definieren, so dass das BI-Kompetenzzentrum sich effizient in den aktuellen Betrieb integriert. Eine weitere wertvolle Maßnahme im Rahmen dieser Analyse ist eine Umfrage zu den Anwenderanforderungen. Dadurch können Sie die allgemeine organisatorische Strategie mit den Funktionen verbinden, die die BI-Anwender gerne sehen würden. Schritt 2: Ermitteln Sie Ihren BedarfEine Untersuchung der Anforderungen der IT-Abteilung, des kaufmännischen Bereichs und der Anwender hilft Ihnen dabei, die Lücken aufzuspüren, die Ihr BI-Kompetenzzentrum schließen soll.
Wenn Sie die Landschaft der aktuellen kaufmännischen, IT- und Anwenderanforderungen genau betrachten, können Sie am besten bestimmen, welche Wissenslücken das BI-Kompetenzzentrum helfen wird zu schließen. Darüber hinaus hilft die Analyse dabei, die Richtung und die Konzeption des BI-Kompetenzzentrums zu bestimmen, indem sie Schwächen der derzeitigen BI-Implementierung aufzeigt. So bestellte MassHousing zum Beispiel in jeder größeren Abteilung Informationsführer oder Super User, um die Anforderungen der einzelnen Sektoren mitzuteilen und somit die Kommunikation zu eröffnen und die Leitung des BICCs zu informieren. Ein bei der Analyse der aktuellen Lage identifiziertes spezielles Bedürfnis war die Notwendigkeit für Führungskräfte, Darlehensbeträge über zahlreiche Geschäftsbereiche hinweg in einer Datenbank einzusehen, anstatt auf separate Informationsquellen zuzugreifen und die Daten manuell zu vergleichen. Schritt 3: Bestimmen Sie den UmfangFast alle BICCs erfüllen Unterstützungs- und Beratungsanforderungen, besonders zu Beginn eines Projekts. Die letztendliche Reichweite des BICCs ergibt sich jedoch erst mit der Zeit. Sonstige Initiativen wie z. B. Lizenzmanagement, Promotion und Schulungen fallen ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich des BICCs. Am wichtigsten ist jedoch, dass die Größe und die Funktionen des BI-Kompetenzzentrums von Unternehmen zu Unternehmen verschieden sind und auf mehreren differierenden Faktoren basieren wie z. B. Humankapitalbedarf und -dynamik, Kultur sowie Hardware- und Softwareerwägungen. ENECO Energie, einer der größten Gas-, Strom- und Wärmeversorger der Niederlande, ist ein wunderbares Beispiel für ein größeres Unternehmen, das erfolgreich ein BICC eingeführt hat. Das Unternehmen entwickelte ein Exzellenzzentrum aus frühen Projekten, die nach und nach wuchsen, um eine weitere organisatorische Integration zu unterstützen. ENECO unterstützt inzwischen die funktionsübergreifende Kommunikation über monatliche Managementberichte, ein BI-Portal mit dem Unternehmensstrategiediagramm sowie monatliche Business Review Meetings, um die Gesamtstrategie im Auge zu behalten. Schritt 4: Wählen Sie die richtigen LeuteDie Rekrutierung von Mitarbeitern über Anwendergruppen und Sparten hinweg sorgt dafür, dass das BICC die Anforderungen der Organisation als Ganzes bedienen und erfüllen kann. Eine Priorität bei der Auswahl von BICC-Mitgliedern besteht darin, sicherzustellen, dass sowohl die IT-Abteilung als auch der kaufmännische Bereich der Organisation vertreten sind, so dass diese beiden Bereiche wechselseitig kommunizieren. Wie auch beim Funktionsumfang kann es sein, dass der Mitgliederbedarf des BICCs sich mit der Zeit ändert. Sorgen Sie jedoch dafür, dass die folgenden drei Positionen immer besetzt sind: BICC-Direktor, Business Analyst und technischer Berater. Dadurch werden die zentralen Unterstützungs- und Beratungsfunktionen des BICCs ordnungsgemäß aufrecht erhalten. Es kann sich ebenfalls als nützlich erweisen, das Team mit BI-Experten zu ergänzen, damit diese breitere technische Kenntnisse einbringen können. Schritt 5: Schaffen Sie Bewusstsein im InnernEs ist besonders wichtig, dass Sie sich die Aufmerksamkeit gehobener Führungskräfte sichern, um das stärkste, erfolgreichste Profil für eine Business-Intelligence-Initiative in einer Organisation aufzubauen, da gehobene Führungskräfte oft die strategischen Beschaffungsentscheidungen treffen und die laufenden BI-Initiativen - und ihre Erfolge - verstehen müssen, damit sie diese zukünftig unterstützen. Die BICC-Mitarbeiter werden ihrerseits durch die Unterstützung der Organisation motiviert und erreichen den notwendigen Grad an Engagement, um BI-Initiativen voran zu bringen. MassHousing richtete ein internes Portal ein, in dem die Mitarbeiter interne Nachrichten lesen, Zeiterfassungsdaten eintragen und auf Performance-Management-Systeme zugreifen können.
MassHousing hat zum Beispiel ein internes Portal eingerichtet, das die Organisation jetzt als "My MassHousing" bezeichnet. Diese Struktur bietet den Mitarbeitern eine zentrale Anlaufstelle, wo sie interne Nachrichten lesen, Zeiterfassungsdaten eintragen und auf Performance-Management-Systeme zugreifen können. Sie bietet außerdem den Führungskräften leichten Zugriff auf Budget-Informationen und proaktive Schwerpunktberichte zu Trend- und Ampel-Informationen. Schritt 6: Kommunizieren Sie Ihren Erfolg
Ob durch ROI-Analyse oder formelle Kommunikation von Erfolgsgeschichten - das Bewusstsein der Organisation von der Wirksamkeit der Unterstützung der BI-Implementierung wird ihr langfristiges Überleben sichern. Darüber hinaus ist es für das BICC wichtig, mit sich verändernden geschäftlichen und regulatorischen Anforderungen auf dem Laufenden zu bleiben, damit die BI-Initiative weiterhin mit optimaler Performance läuft, und sicherzustellen, dass sie weiterhin die Unterstützung zentraler Führungskräfte und Beteiligter genießt. Schritt 7: Managen Sie Ihr WachstumWenn BI-Implementierungen wachsen, wird die Struktur für die strategische Implementierung ebenso wichtig wie der Implementierungsplan selbst. Um die Kohärenz und Wiederholbarkeit sicherzustellen, erkennen immer mehr Organisation wie Mass Housing und ENECO Energie den Nutzen eines BI-Kompetenzzentrums zum Erreichen dieses Ziels und zum Überbrücken der Kluft zwischen dem kaufmännischen Bereich und der IT. BI-Kompetenzzentren können nicht nur BI-Implementierungen verbessern sondern auch niedrigere Kosten und eine höhere, schnellere Akzeptanz des gesamten BI-Lebenszykluses bewirken.
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Wichtige Zahlen 75%
Prozent der Unternehmen sagen, ihr Change Management ist formlos, spontan oder improvisiert. – Quelle: The Enterprise of the Future, IBM Global CEO Study, 2008 Über IT Über Finanzen Über Business |
The Performance Manager
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