INFORMATIONSTECHNOLOGIE


Haben Sie mit Datensilos zu tun? Lernen Sie Ihre Datenstrategie kennen

Juni 2008

Hinweis der Redaktion: Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus dem IBM Cognos-Whitepaer “A Broad Information Reach – The Gateway to Information Management”. Laden Sie die PDF-Datei herunter

Ein effektives Performance Management ist nur möglich, wenn die Mitarbeiter im gesamten Unternehmen über alle Informationen verfügen, die sie benötigen um bessere geschäftliche Entscheidungen zu treffen. Eine Voraussetzung, mit der die operativen Ziele erreicht werden können.

Angesichts einer wachsenden Anzahl von Datenquellen, des exponentiellen Wachstums der Datenvolumina, von Datenintegrationsproblemen nach Zusammenschlüssen und Übernahmen, von Compliance-Vorschriften und der Notwendigkeit, historische Daten mit Echtzeitdaten zu verbinden, um operative Erkenntnisse zu gewinnen, kann die Umwandlung von Daten in nutzbare Informationen jedoch geradezu unmöglich erscheinen.

Silos überwinden

Um den Anforderungen aller Anwender zu entsprechen und die damit verbundenen Daten-Integrationsprobleme zu überwinden, ist es oft nötig, Daten an mehreren Orten zu speichern. Dies führt dazu, dass Daten in schwer zugänglichen Silos sitzen, die Daten in verschiedenen Formaten speichern, auf die der kaufmännische Bereich nicht einfach zugreifen kann.

Außerdem sind sie für Leute, die einfach nur auf die Informationen zugreifen wollen, die sie benötigen, schwer zu bedienen, und sie erhöhen die Komplexität für die IT.

Um diese Probleme zu überwinden, müssen Organisationen zuverlässig auf ihre Daten zugreifen können, sie müssen die besten Zugriffsmethoden wählen können und sie müssen über die notwendige Flexibilität verfügen, einen anderen Ansatz zu verfolgen, wenn ihre wirtschaftlichen Anforderungen sich ändern.

Das neue Gesicht der Daten

Organisationen müssen zunehmend auf Daten aus immer mehr Quellen zugreifen. Angesichts des Übergangs der Systeme auf das Web werden immer öfter moderne Quellen wie Webservices und XML eingesetzt.

Moderne Quellen wie Webservices und XML werden immer öfter eingesetzt.

Andere Quellen wie WSDL, LDAP und JDBC führen dazu, dass Organisationen mehr als je zuvor verteilte, heterogene Datenquellen zusammenführen müssen, um eine effektive BI zu erzielen.

Erstellen einer gemeinsamen Perspektive

Angesichts von mehr Datensilos und Hilfsmittel zum Datenzugriff als je zuvor, wird es immer schwieriger, dies alles zu durchschauen.

Die Lösung dieser Probleme liegt in gemeinsamen Metadaten, die alle Daten unabhängig von deren Quelle verwenden. Damit wird eine einheitliche Geschäftsperspektive geboten, die alle Anwender in allen Funktionen über die gesamte Organisation hinweg nützen können.

Daten aus beliebigen Quellen

Typischerweise erstrecken sich die Datenquellen über mehrere Systeme, Plattformen und zugrunde liegende Technologien. Viele davon haben sich mit der Zeit entwickelt, oft ohne konsequentes zentrales Management.

Aufgrund des in diese Systeme investierten Zeit- und Geldaufwands ist es selten praktikabel oder kosteneffizient, die gesammelten Daten in eine einheitliche Umgebung zu überführen.

Betriebliche Zwänge haben es schwer oder sogar unmöglich gemacht, diese in eine einheitliche, zusammenhängende Datenquelle zu rationalisieren.

Und aufgrund des in diese Systeme investierten Zeit- und Geldaufwands ist es selten praktikabel oder kosteneffizient, die gesammelten Daten in eine einheitliche Umgebung zu überführen.

Eine unternehmensweite Strategie für das Datenmanagement muss den Zugriff auf die Daten unabhängig von deren Quelle ermöglichen.

Zu den typischen Unternehmensdatenquellen gehören verschiedene Kombinationen aus:

  • allen relationalen Datenbanken einschließlich von Oracle, SQL, IBM, Teradata, Sybase und ODBC sowie dimensionsbehaftete Quellen wie z. B. SAP BW
  • weit verbreiteten ERP-Systemen einschließlich von SAP, PeopleSoft und Siebel
  • Data Warehouse- und Data Mart-Systemen mit 3NF- und Sternschemata
  • allen weit verbreiteten OLAP-Quellen einschließlich von IBM Cognos PowerCubes, Microsoft SQL Server Analysis Services, IBM DB2 OLAP Server und Essbase
  • modernen Datenquellen wie zum Beispiel XML, JDBC, LDAP und WSDL
  • Planungs- und Budgetierungsdaten
  • "Satelliten"-Datenquellen einschließlich von Excel-Dateien, Access-Dateien, flachen Dateien und sonstigen
  • Mainframe-Quellen einschließlich von VSAM, IMS, IDMS, Cobol Copybooks und sonstigen
  • Content-Management-Daten einschließlich von FileNet, documentum, OpenSoft und sonstigen.

Umfassender Zugriff auf Daten unabhängig davon, wo diese sitzen

Zur Bewältigung der mit der Datenintegration für BI verbundenen Probleme liefert Cognos Lösungen, die den richtigen Beschaffungsstrategie-Mix bieten.

Die flexible Datenbeschaffung umfasst direkten Datenzugriff; Extract, Transform and Load (ETL) sowie Enterprise Information Integration (EII).

Darüber hinaus bietet Cognos eine kohärente Benutzeroberfläche, die eine schnelle Übernahme durch die Anwender im gesamten Unternehmen und nicht nur in der IT fördert. Das Ergebnis ist eine effektive unternehmensweite BI-Plattform.

Über den offenen Datenzugriff können vorhandene Daten mit minimalen Auswirkungen auf die vorhandenen Systeme genutzt werden.

Zur Bewältigung der Probleme beim offenen Datenzugriff konzentriert sich die offene Datenzugriff-Funktion von Cognos consequent darauf, einen einfachen und zuverlässigen Zugriff auf Daten aus sämtlichen Quellen zu bieten. Und das unabhängig davon, wo sich diese befinden, mit einem gemeinsamen Geschäftsmodell, das die Grundlage für eine einheitliche Perspektive und für sämtliche BI-Anforderungen oder Funktionen bildet.

Durch die Bereitstellung offener Datenzugriffsfunktionen innerhalb des Rahmens mit beliebigem Ansatz – direkt, ETL oder EII – ermöglicht Cognos die Bereitstellung von Informationen unter Verwendung:

  • aller Datenquellen
  • von Federated Views über mehrere Datenquellen hinweg
  • vorhandener Transaktionssysteme, Warehouses (relational und OLAP), flacher, älterer oder moderner Quellen.

Über den offenen Datenzugriff können vorhandene Daten mit minimalen Auswirkungen auf die vorhandenen Systeme genutzt werden.

Organisationen, die ihren Datenzugriffsansatz im Rahmen einer umfassenden Performance Management-Initiative umgestalten, können sowohl auf vorhandene als auch auf neue Systeme zugreifen und die Daten nach und nach integrieren.

Direkter Zugriff

Organisationen, die über eine Daten-Integrationsstrategie, über Hilfsmittel und Metadaten verfügen, und die auf OLAP- (Online Analytical Processing), relationale OLAP- (ROLAP) oder sonstige multidimensionale Datenquellen zugreifen, können können die Informationen in diesen vorhandenen Datenquellen mit Cognos nützen.

Cognos bietet Business Intelligence- und Performance Management-Funktionen, die alle diese Quellen direkt nutzen, und gemeinsame Metadaten, um alle oder einen Teil davon zusammen zu führen. Das Ergebnis sind vollständig integrierte BI-Funktionen.

Extract, Transform and Load (ETL)

Man findet kaum ein großes Unternehmen, das kein Data Warehouse hat. Jeden Tag werden Daten aus zahlreichen operativen Systemen geholt. Daten aus mehreren Systemen werden integriert, bereinigt, umgewandelt und zusammengefasst, um eine einheitliche historische Sicht zu bieten, die eine Analyse ermöglicht.

IBM Information On Demand 2008

Cognos arbeitet eng mit führenden Anbietern von Datenintegration wie z. B. IBM und Informatica zusammen. Dies bedeutet, dass Organisationen, die viel in diese Hilfsmittel investiert haben, diese weiterhin nutzen können. Die IBM WebSphere® Data Integration Suite bietet z. B. einen umfassenden Ansatz für das Metadatenmanagement.

Darüber hinaus bietet Cognos eine umfassende BI-Datenintegrationslösung, die unter anderem folgende Vorteile bietet:

  • die schnellste, einfachste und kosteneffektivste Datenintegration
  • eine ausgereifte Transformation Engine, die leistungsstarke Umwandlungen ermöglicht
  • Ein einmaliger dimensionaler Rahmen, der den Umgang mit häufigen DWH-Problemen automatisiert – einschließlich sich langsam verändernde Dimensionen, spät auftretende Tatsachen und Surrogate Key Management. Dazu gehört das Ausgleichen, die Verflachung und die Unterstützung sich selbst aufrufender Hierarchien, ohne dass eine Kodierung erforderlich wäre.
  • Unicode-Unterstützung für eine globale Implementierung
  • die Möglichkeit, dimensionale Warehouses und Data Marts mit konformen Dimensionen zu erstellen und zu pflegen
  • Metadatenintegration mit IBM Cognos 8 BI für die schnellste Business Intelligence-Funktion
  • eine umfassende und benutzerfreundliche BI-Lösung von einem Business-Intelligence-Anbieter
  • ein End-to-End-Produktionsszenario, da Sie Datenbewegungen in IBM Cognos 8 BI veröffentlichen können
  • die Möglichkeit, Investitionen in Drittanbieter-Tools zu nutzen: So schließt z.B. die Verbindung zwischen Cognos und IBM die Unterstützung für DB2 UDB, Informix, Oracle, SQL Server, XML, E-Mail, CRM und Portalanwendungen ein.

Unternehmensweite Informationsintegration

Im Rahmen der Bereitstellung einer Plattform für offenen Datenzugriff hat Cognos EII-Funktionen in Cognos 8 BI integriert. Dies bedeutet, dass Organisationen in der Stapelbearbeitung und in Echtzeit auf mehrere verteilte Datenquellen zugreifen können, wodurch das breite Spektrum der zurzeit verwendeten Datenstrategien unterstützt wird.

Cognos EII sorgt für eine schnelle Performance, ausgereiftes Session Caching und eine einheitliche Sicht aller Datenquellen. Die ausgereiften Caching-Optionen umfassen die ereignisbasierte, planmäßige und manuelle Aktualisierung sowie eine hybride Speicher-/Plattennutzung.

Die ausgereiften Caching-Optionen umfassen die ereignisbasierte, planmäßige und manuelle Aktualisierung sowie eine hybride Speicher-/Plattennutzung.

Darüber hinaus arbeitet Cognos mit EII-Anbietern zusammen, um eine umfassende Palette von Datenzugriffsfunktionen sicherzustellen.

So sorgt die Zusammenarbeit von Cognos mit IBM z. B. dafür, dass der WebSphere Information Integrator unterstützt wird. WebSphere II integriert Informationen aus DB2 UDB, Informix, Oracle, SQL Server, XML, E-Mail, CRM und Portal-Anwendungen.

Damit können die Anwender ihre Datenintegration auf Mainframes ausdehnen und auf Content Repositories einschließlich derer von FileNet, documentum und DB2 Content Manager zugreifen.

Die EII-Komponente der offenen Datenstrategie von Cognos sorgt dafür, dass vorhandene IT-Ressourcen genutzt werden können, und dass Daten aus beliebigen Quellen herangezogen werden können, um die notwendigen Informationen zu liefern, die für die Berichterstellung und Analyse benötigt werden, die zu besseren geschäftlichen Entscheidungen führen.

IBM Cognos PowerCubes® und Caching für optimale Performance

Um die Performance-Beeinträchtigung der operativen Systeme, Netzwerke und Abfragen zu reduzieren, bietet Cognos eine Performance-Optimierung für Endanwender über EII Virtual Caching, IBM Cognos PowerCubes und speicherinternes Caching.

Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass die Anwender optimierte Abfragen mit einem zusammenhängenden Ansatz erstellen können. So werden vorhersehbare Ergebnisse geboten, wie sie die Anwender im kaufmännischen Bereich fordern. Außerdem wird dafür gesorgt, dass die Administratoren nur wenige Verbindungen verwalten müssen, so dass sie die besonderen Merkmale einzelner RDBMS-Quellsysteme nutzen können.

Modellbildung und Bereitstellung von Daten

Natürlich werden die Vorteile einer breiten Informationsreichweite nur realisiert, wenn die IT und die Ersteller von Datenmodellen alle Daten, die die Organisation anhäuft, in Informationen umwandeln können, die für die Anwender im kaufmännischen Bereich Sinn ergeben und für leistungssteigernde Entscheidungen verwendet werden können.

Die IBM Cognos 8-Plattform sorgt dafür, dass Organisationen mit Datenmodellierungs- und Informations-Bereitstellungsfunktionen wie z.B. den Folgenden von ihrer breiten Informationsreichweite profitieren können:

  • Ein gemeinsames Geschäftsmodell für eine zusammenhängende Perspektive. Die Modellersteller greifen auf alle Daten zurück, um ein einheitliches, mehrsprachiges Modell zu erstellen, das sie verwenden können, um Einzelpersonen und Gruppen aus dem gesamten Unternehmen separate Pakete sicherer Informationen zu liefern.
  • Gesicherte Datenqualität. Über eine langjährige Zusammenarbeit mit Informatica sorgt Cognos dafür, dass die Daten bereinigt werden, und dass die IT und die Anwender aus dem kaufmännischen Bereich zusammenarbeiten können, um Datenqualitätsprobleme zu lösen und Datenqualitätsmessdaten zu überwachen.
  • Eine flexible Modellierungsumgebung. Modellersteller können getrennt arbeiten und ihre Ergebnisse miteinander verbinden. Die Modelle sind mehrschichtig aufgebaut und bieten die Möglichkeit, Metadaten zurück zu verfolgen und die Auswirkungen zu analysieren. Dazu werden Remapping-Funktionen geboten, womit sich Modelle effizient weiterentwickeln können, wenn sich die Anforderungen des kaufmännischen Bereichs ändern.

Zusammenfassung

Es ist ein breiter Zugriff auf die richtigen Daten erforderlich, um den richtigen Anwendern zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Informationen in einem brauchbaren Format zu liefern, das eine hohe Produktivität fördert.

Cognos bietet eine Informationsreichweite mit der Fähigkeit, auf sämtliche Datenquellen oder Kombinationen von Datenquellen zuzugreifen. Darüber hinweg werden gemeinsame Metadaten für eine zusammenhängende Perspektive entwickelt. Diese stellt dann allen Anwendern sämtliche Business Intelligence-Funktionen in gesicherter Weise bereit.

Außerdem bietet Cognos die notwendigen Mittel, um die Unternehmensperspektive leicht zu pflegen und zu überarbeiten, wenn neue Datenquellen auftreten und wenn die Anforderungen des kaufmännischen Bereichs sich weiterentwickeln. Das Ergebnis ist eine Plattform für effizientes Performance Management, die dem Unternehmen zum Erfolg verhilft.


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Wichtige Zahlen

75%

Prozent der Unternehmen sagen, ihr Change Management ist formlos, spontan oder improvisiert.

– Quelle: The Enterprise of the Future, IBM Global CEO Study, 2008

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