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Die LEG Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen GmbH mit knapp 900 Mitarbeitern und Sitz in Düsseldorf ist das führende Immobilien- und Immobiliendienstleistungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen. Mehrheitlich vom Land getragen, hat die LEG NRW vor allem die Aufgabe, Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung zu schaffen und bereitzustellen. Eine Neuorganisation des Unternehmens Anfang 1997 machte es notwendig, das Berichtswesen im Controlling und in den operativen Bereichen zu erweitern und zu optimieren. Die LEG NRW entschied sich beim Front End für Cognos. Controller und Sachbearbeiter in den Fachabteilungen und Niederlassungen der LEG NRW können jetzt ihre Daten interaktiv analysieren, eine Vielzahl von Kennzahlen berechnen und individuelle Berichte sowie Standardberichte erstellen.

Rund um die Immobilie

In der Sparte Immobilienwirtschaft betreut die LEG NRW landesweit 200.000 Mieterinnen und Mieter in rund 63.000 LEG-eigenen Wohnungen. In der Sparte Immobiliendienstleistungen realisiert das Unternehmen unter anderem Projekte zur Stadt-, Standort- und Flächenentwicklung sowie Bau-, Instandhaltungs- und Modernisierungsvorhaben für Gebäude aller Art. Die Beispiele für die vielfältigen Projektaktivitäten der LEG NRW reichen von der Errichtung einer neuen Erlebnisstadt mit Hotel, Wohnungen, Büros und Freizeiteinrichtungen in Essen, über die Sanierung des historischen Ortskerns von Soest, bis hin zur Umwandlung des ehemaligen NATO-Flugplatzes Wegberg-Wildenrath in einen Industrie- und Gewerbepark. Darüber hinaus ist die LEG NRW der größte Anbieter von Industrie- und Gewerbeflächen in Nordrhein-Westfalen.

Durchschnittliche Mieten und Leerstände

Als im Zuge einer Neuorganisation Anfang 1997 zwei Tochtergesellschaften in die LEG NRW integriert wurden, ergab sich die Notwendigkeit, das Berichtswesen im Controlling und in den operativen Bereichen zu erweitern und zu optimieren. Statt 40.000 waren jetzt 63.000 Wohnungen zu verwalten, und es war klar, dass die bisher verwendeten Excel-Listen für substanzielle Analysen der künftig stark vergrößerten Datenbestände nicht mehr ausreichten. Die Listen erlaubten auch keine konsolidierten Auswertungen. Insgesamt war die Berichterstellung zu inflexibel und die Controller und Sachbearbeiter erhielten ihre Auswertungen und Berichte häufig zu spät.

Die Mitarbeiter der LEG NRW sind jedoch auf kurzfristig verfügbare, transparente Auswertungen angewiesen. In der Wohnungsverwaltung werden zum Beispiel aktuelle Werte zur Anzahl der modernisierten Wohnungen, zur durchschnittlichen Quadratmetermiete oder zum betriebswirtschaftlichen Ergebnis der einzelnen Wohnung benötigt. Leerstände müssen genau analysiert werden. Steht eine Wohnung leer, weil sie unvermietbar ist, weil sie gerade renoviert wird oder weil der Eigentümer sie verkaufen will?

Nachdem Vertreter der Fachbereiche der LEG NRW gemeinsam mit einer Unternehmensberatung die fachlichen Anforderungen definiert hatten, erhielt die Firma LCS Consulting und Service GmbH, ein Tochterunternehmen der LEG NRW, den Auftrag, das neue Berichtswesen zu realisieren. Im Februar 1997 war offizieller Projektbeginn.

Hohe Erwartungen und eine Lösung

Unter der Prämisse, dass das neue Berichtswesen umfangreiche Datenmengen bewältigen kann, lautete die Hauptanforderung an das neue System: Dem Anwender soll ermöglicht werden, die für ihn wichtigen Informationen und Kennzahlen schnell und einfach abzurufen, interaktiv zu analysieren und direkt in Berichten auszugeben. Weitere Anforderungen waren, dass sich die Daten aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und, bei kurzen Antwortzeiten, sowohl in Grafiken als auch in Tabellen darstellen lassen.

Für die LCS-Geschäftsführung war es keine Frage, dass ein Data Warehouse aus den operativen Daten — die sich auf einer AS/400 befinden — aufgebaut werden musste. LEG NRW und LCS entschieden sich für eine Oracle-Datenbank unter Windows NT. Ebenfalls auf einem Windows-NT-Server wurde als mehrdimensionales Datenbanksystem die OLAP-Datenbank Essbase von Arbor Software implementiert. Als Datenanalyse, Visualisierung und Berichterstellung für die Anwender vor Ort wählten LEG NRW und LCS Cognos PowerPlay® von Cognos. Die Entscheidung fiel zu Gunsten von Cognos aus, da Cognos PowerPlay® gut strukturierte Funktionen unter einer sehr bedienfreundlichen Oberfläche bietet. Cognos PowerPlay® erlaubt ein intuitives 'Bearbeiten' von Diagrammen und, mit nur einem Mausklick, den jederzeitigen Wechsel zwischen grafischer und tabellarischer Ansicht.

Ein starkes Projektteam in einem zukunftweisenden Projekt

Neben Cognos und Essbase ist ein weiterer Projektpartner der LCS die Solinger DCS Dittrich Computer + Systeme Vertriebs-GmbH — ein dienstleistungsorientiertes Unternehmen, das sich vor allem im Bereich SAP, Data Warehousing und Datenbanken engagiert. Im Projekt Berichtswesen der LEG NRW hat die DCS mehrere Aufgaben übernommen: sie wirkte mit bei der Erstellung des Datenmodells, konzipierte das Data Warehouse, implementierte die Oracle-Datenbank und entwickelte die Schnittstellen und Funktionsbausteine für den Download der AS/400-Daten. Hans-Ulrich Robbert, bei DCS verantwortlich für den Projektvertrieb, ergänzt:" Als offizieller Schulungspartner von Cognos haben wir auch bereits die ersten Anwender der LEG in Cognos geschult."

Zehn Anwendungen hat das Projektteam aus Mitarbeitern von LEG NRW, LCS und DCS bisher realisiert. Nach einer Phase der Datenvalidierung sind diese seit Mai im produktiven Einsatz. Bis zum Abschluss der Realisierungsphase 1 im Herbst 1998 werden ca. 70 Berichte für das Controlling und die operativen Bereiche fertiggestellt und sukzessive in Paketen von fünf bis zehn Einheiten in den Echtbetrieb übernommen. Ab 1999 will man auch den Anwenderkreis von jetzt 50 Nutzern an 15 Standorten um zunächst weitere 80 Nutzer vergrößern.

Alle Beteiligten sind mit den bisherigen Ergebnissen zufrieden. Kommentar der Geschäftsfürhrung: "Wir sind zuversichtlich, dass unser Controlling und die operativen Bereiche künftig in der Lage sein werden, Trends und Veränderungen, zum Beispiel auf dem Wohnungsmarkt, frühzeitig zu erkennen und für zielgerichtete Maßnahmen zu nutzen." Und Hans-Ulrich Robbert von der DCS fügt hinzu: "Das Projekt verläuft sehr gut, insbesondere auch die Kooperation in den Projektteams. Wir von DCS möchten noch die gute Zusammenarbeit mit Cognos erwähnen."

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